Rocky in der U3

Ruck Zuck ist die Fresse dick!

Ruck Zuck ist die Fresse dick!

Da denkt man nichts böses und ist leicht vollgefressen nach einem sehr schönen Abend mit einem alten Freund in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause, da wird man links von der Seite angequatscht. Und dazu noch von ‘nem echt schrägen Typen. Dutzende Flyer in den Händen für das “1A Kampfereignis” in der Leopoldstrasse. “Die besten Kämpfer aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden!” so bietet der Knabe, der mich stark an den jungen Rocky, ja der mit “AAAAADRIAN!”, erinnert, seine Flugblätter an. Kaum verständliches Deutsch radebrechend findet er einen Abnehmer in meinem Sitzgegenüber. Der fragt frech, ob er da denn auch mitmachen könnte und Flyerboy antwortet ihm ernsthaft mit der Frage: “Ey, biste auch auch Boxer?” Daraufhin der andere: “Nee bin ich nicht.” Wovon der Kickboxschärge sich überhaupt nicht ablenken lässt: “Die suchen immer Leute. Kannst da bestimmt auch so helfen. Hier ist die Nummer vom Boss draufgedruckt.” Nun deutet er stolz auf einen Boxer, der auf seinem Flyer abgebildet ist: “Das ist der Bruder vom Boss! Der is’ voll gut!” Mein Sitzgegenüber will aber partout die Begeisterung nicht teilen, bedankt sich aber artig für den bunten Flyer. Fröhlich zieht das Rocky-Ebenbild weiter und wirbt im nächsten Sitzabteil der U3 für das Kickbox-Event.

Krtek v ZOO

Der kleine Maulwurf im Zoo. Von 1969.
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Reisefieber

Nur noch gute zwei Wochen dann sitze im Flugzeug nach Boston.

Heute kam schon das zweite amazon.de-Survival-Kit bei mir an: Zwei SD-Karten, die vollgeknipst werden wollen. Das erste trudelte schon letzten Samstag ein: Der großartige “Eyewitness Travel Guide Boston” von Dorling Kindersley. Wie ich gerade sehe, haben die auch eine iPhone App für die jeweilige Stadt. Das gefällt mir gut.

Vorher muss ich noch schnell zum Doc und die Reisefitness prüfen, dann noch ab in die Apotheke für den Rest. Bei dem günstigen Dollarkurs werde ich auch mit einem sehr leeren Koffer reisen. Denn der wird dort wohl gut gefüllt werden.

Das letzte Mal war ich 1996 in Boston. Damals war ich noch mit meinen Eltern unterwegs und auf einer Rundreise durch die Neuengland-Staaten. Dieses Mal treffe ich zwar auch wieder meine Familie in der Stadt, denn es wird ein familiäres Jubiläum gefeiert. Trotzdem reise ich das erste Mal alleine privat in die USA. Witzig war auch das neue, elektronische Reisevisaverfahren. Ich habe knappe 10 Euro gezahlt dafür, dass mir ein Server nach richtigem Ausfüllen des Fragebogens nach zehn Sekunden sein OK ausgespuckt hat. Auch das Hotel bucht heute kein Reisebüro mehr sondern der mündige Internetbürger selbst. Ganz zu schweigen von dem Flug. Nonstop von MUC nach BOS. Damals, vor 14 Jahren sind wir noch über Rom geflogen. Der Alitalia-Flug von dort aus war günstiger als eine Verbindung von einem deutschen Großflughafen. Damals waren auch diverse italienische Großfamilien mit an Bord. Das gab bei Start und Landung immer ein großes Hallo! Diesmal bringt die Lufthansa mich hin und zurück. Das gibt dann auch fein viele Meilen.

Damals war ich im Hochsommer zu Besuch. Heute ist es Spätherbst bis Winter. Ich nehme Wetten an, ob es in der Zeit kälter in München oder drüben in Boston ist. Ich stelle mich auf Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt ein. Obwohl, so ein bisserl Spätherbstzauber in vielen bunten Farben wäre auch nicht zu verachten. Es bleibt spannend und demnächst gibt es hier dann den Live-Reisebericht mit hoffentlich vielen Fotos. Stay tuned!

The Empire Strikes Back

Lange ist es her seit dem letzten Post. Lange habe ich nachgedacht was mit dem Blog passieren soll. Lange habe ich einfach keine Zeit und dadurch keine Lust gehabt mich um neue Inhalte zu bemühen.
Doch immer gegen Ende Oktober packt mich etwas und ich gebe dem Drang meines Mitteilungsbedürfnis einfach nach. So passiert es auch dieses Jahr wieder. Man könnte tatsächlich die Uhr danach stellen. Nur dieses Mal ist etwas anders. Da wollen Geschichten und Erlebnisse aus dem letzten Jahr aus mir raus. Da ist Zeit plötzlich nur noch ein notwendiges Übel. Das hier ist wieder mal nicht mehr als eine Nachricht aus dem Grab: “Nein, ich bin noch nicht Tod! Ich will noch etwas von meinem Leben haben!”
Nicht immer kann solchen Gedanken genüge getan werden. Manchmal ist es einfach zu spät. Doch hier nicht. In der IT-Branche ist es schnell, innovativ und auch gnadenlos was die Schlagzahl angeht die von den Mitarbeitern verlangt wird. Aber auch das ist nichts Neues. Sobald ein Job oder eine Tätigkeit immer weniger greifbar wird, weil sie keinen handfesten Output hat, wie z. B. der Tisch, den der Schreiner macht, steigt das Stress-Level überproportional. Viel Leute haben einfach immer “soviel zu tun, dass Sie gar nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht.” Das ist eine recht typische Aussage, die aber so nicht stimmt. Der Kopf steht immer zwischen zwei Schulter auf einem Hals und daran schließt sich ein Körper mit diversen Gliedmassen an, die ihn beweglich machen. Also der Körper ist von Natur aus eins. Jetzt gilt es nur die Gedanken, die der Kopf auf diesem Körper produziert, mit der äusseren Hülle in Einklang zu bringen. Das scheint nicht so schwer, doch kann zur riesigen Bärenaufgabe werden! Ich probiere diese Aufgabe zum Teil mit Hilfe dieses Blogs zu bewältigen. Herzlich Willkommen auf der dunklen Seite!

Eurer Taxi Driver

Lamborghini Pacemaker

Sehr schöner Werbespot für den neuen Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera produziert von der Animations- und Designbude SEHSUCHT. Great Work!
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The Secret Of Monkey Island: Special Edition – hier spielbar!


Unglaublich, aber wahr!

Ihr könnt jetzt hier direkt beim Karmataxi den ersten Teil der Monkey-Island-Saga zocken. Einfach im Browser, wohl aber bis jetzt nicht auf dem Mac:

UPDATE!
Das Ganze funktioniert leider so nicht! Schade!

The Polyphonic Spree – Running Away

Aus gegebenem Anlass…

Fettes Brot – Jein 2010

Satte 14 Jahre sind seit der Erstveröffentlichung des Originalsongs vergangen. Irgendwie ein komisches Gefühl. Damals war der auch noch schwer aktuell für einen selber. Gerade aus der Schule raus, das erste Mal richtig arbeiten und Geld verdienen im Zivildienst, am Horizont der Studienbeginn als etwas schwer diffuses und dazwischen ein wunderbares hin und her mit Freundin und “Freundin”. Darüber könnte ich mal tatsächlich ein Buch schreiben. Doch für heute genügt das Video zum genialen Remix der Brot. Und der Kauf der beiden Live-Alben “Fettes” und “Brot” ist ja sowieso Pflicht.

Fettes Brot – Jein 2010 (HD Quality) from Daniel Warwick on Vimeo.

Busta Rhymes – Gimme Some More

Nach diesem IRREN Jahr ein irrer Song zu guter Letzt. Busta Rhymes mit der Horrorhookline aus “Psycho” in seinem Song “Gimme Some More”. Kommt gut ins neue Jahr! Prost!

Yeah
As a shorty playing in the front yard of the crib
Fell down, and I bumped my head
Somebody helped me up and asked me if I bumped my head
I said “Yeah”
So then they said “Oh so that mean we gon, you gon switch it on em’?”
I said “Yeah, Flipmode, Flipmode is the greatest”
Knowing as a shorty, I was always told
That if I ain’t gon’ be part of the greatest
I gotta be the greatest myself

C’mon C’mon, Yeah, C’mon
Yeah nigga what, what a surprise
Get ya sumn’, make a nigga close both of your eyes
All my niggas gettin’ money capitalize
Die little small guy, we on the rise
Everything a nigga touch platinumize
Fully equipped, you know we come wit’ all the supplies
Got a big gun, and I’ma show you the size
You fuck wit’ any of my Flipmode family ties
Me and my niggaz be comin’ through stalkin’ you out
Killin’ off any and everything you talkin’ about
See you in the club, now we walkin’ you out
Shoulda’ thought twice ‘fo you went and opened your mouth
Yo, anyway we stay keepin it movin’
Fuckin’ with the wrong nigga, hope you know what you doin’
Now blame me, all the same niggas is lame
It’s not a game, makin’ names still splittin’ your frames!

[Chorus:]
Y’all niggas had enough?
Gimme some more
Y’all niggas want the wild shit?
Gimme some more
Yo Spliff where the weed at?
Gimme some more
I know ya’ll niggas need that
Gimme some more
Even though we getting money you can
Gimme some more
With the cars and the big crib
Gimme some more
Everybody spread love
Gimme some more
If you want it let me hear you say
Gimme some more

Flash with a rash gimme my cash flickin my ash
Runnin’ with my money son go out with a blast
Do what you want, a nigga’s cuttin’ the corner
You fuckin’ up, oh to go ahead and meet the reporter
Yo, she tellin’ news on how you switch to a bitch
Little fake funny style, nigga chill with a snitch
So now I pass and trait over your blood and to ask you
Make a little room for me and all my niggas to pass through
Cartier, Sidney Poitier, hooray shit
What with all my niggas from around the way shit
When I come through you niggas know I do my thing
Bring more shit that generate money, chi-ching
Arrest you lyrically flow and caress you
Bless you, then a nigga come to your rescue
While you assume a nigga blossom and bloom
I’m comin’ soon hit you with a boom gimme some room!

[Chorus]

Yo, live nigga shit know what I mean
I represent while we gettin’ money and reign supreme
Hope you niggas know we comin’ through full steam
Can’t see you better turn on your high beam
All my niggas while I’m ringing the sireen
Flipmode be the glory niggas on my team
Never should you ever try to fuck wit’ my cream
I O.D when my shit get all in your bloodstream
Everytime we be rippin’ it be blowing it down
Blowing you off fuckin’ wit’ the hottest niggas around
Like it’s when me and my people run through your town
Holdin’ it down takin’ a while and then gimme my crown
Ay, yo! All my people need to come and surround
A nigga be hittin’ so much it make you fall on the ground
Sure to make you shout that’s what I be all about
Turnin’ you out makin’ all you niggas fall out!

[Chorus]

Last Christmas einmal anders…


Wie George Michael den Song eigentlich texten wollte, kam vor kurzem zum Vorschein. Eines der besseren “Literal Videos“. Merry Christmas to everyone!